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Die Wechselausstellung ist als neutraler Raum konzipiert, der individuelle Ausstellungskonzepte ermöglicht. Über verschiebbare raumhohe Vitrinen lässt sich der Raum gliedern und über Durchgänge mit der Dauerausstellung verbinden. Foto: Florian Profitlich

Pressemitteilung – Berlin, 14. Juli 2022

Museum der Staatsbibliothek zu Berlin eröffnet

 

Am 13. Juli 2022 haben Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Dr. Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin, Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, das neue Bibliotheksmuseum der Staatsbibliothek zu Berlin eröffnet. Europas größter Wissensspeicher erhält damit einen einzigartigen Ausstellungsbereich. 

 

Den Realisierungswettbewerb für das Museum, die Ausstellungsarchitektur und die kuratorische Auswahl der Exponate gewann die Berliner Architektin Astrid Bornheim im Jahr 2009 in Arbeitsgemeinschaft mit dko Architekten. Auf 850 Quadratmetern zeigt die Staatsbibliothek nun ihre wertvollsten Schätze wie beispielsweise Handschriften von Humboldt, Partituren von Bach und die Gutenberg-Bibel.

„Was mir von Beginn an wichtig war, ist das Erzählen von Geschichten in räumlichen Schichten. Das ist der architektonische Gencode des Museums für die Staatsbibliothek“, erläutert Architektin Astrid Bornheim die zentrale Idee. Eine Enfilade von Höfen führt von der Straße „Unter den Linden“ in den Museumsraum. 

Das architektonische Konzept der Ausstellung erzählt die Sammlungsgeschichte des Hauses in fünf Raumsequenzen. „Die Zonierung der Dauerausstellung in verschiedene Themenbereiche erlaubt einprägsame Raumbilder entlang der Chronologie“, würdigte schon die Jury den Wettbewerbsentwurf. Und so ist es jetzt erfahrbar: „Genau wie »Unter den Linden« eine Achse darstellt, gibt es eine Achse im Museum, als würde man durch Berliner Hinterhöfe Schicht für Schicht immer weiter in die Geschichte der Bibliothek eindringen“, schildert Bornheim das Raumerlebnis.  Ein besonderes Element der großräumlichen Inszenierung ist die photochromatische Wand, auf der langsam verblassende Projektionen das Wachsen und Vergehen der Sammlungsepochen repräsentieren. Ergänzend dazu ermöglicht die als neutraler Raum konzipierte Wechselausstellung individuelle Ausstellungskonzepte. 

Das Bibliotheksmuseum ist eine Hommage an das Buch, die Schrift und an die Wissenschaft und zugleich eine Einladung zum Lesen: von Texten und von Räumen.

Press release (english)

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